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Umrundung des Kailash in Tibet

„Wer ihn sieht, dessen Sünden werden ausgelöscht wie der Tau in der Morgensonne“. Mit dieser Weisheit vor Augen pilgern jährlich viele Gläubige zum heiligen Berg Kailash – der vor allem von den Anhängern des Hinduismus, Buddhismus, Jain und der alten Boen-Religion als Zentrum der Welt verehrt werden.

Auch Richy hat sich 2012 seinen großen Traum erfüllt, den Berg zu umrunden. Während seiner Reise hat er 4 beeindruckende Mails an Familie und Freunde geschickt. Mich hat es sehr gefreut, dass die Reise für ihn so spannend war und dass er wohlbehalten wieder nach Hause gekommen ist.

Abflug 11.8.2012 Frankfurt – über Doha, Katar – Kathmandu

1 Woche 11.8. – 15.8.

Der Flug war lang und ermuedend, aber nicht geschlafen.

Morgens dann in dieses Chaos reinfahren, ein Schock. Kathmandu ist riesig, dreckig, voller Menschen, Muell und Motorraeder – wie halt die asiatischen Staedte so sind. Verkehr nur stockend, um tote Hunde und Muellberge herum. Jeder faehrt, wie er will. Ich hab Panik gekriegt, gerade auch nach zuwenig Schlaf.

Das Hotel dagegen paradiesisch, in einem grossen Garten gelegen, jedes Fenster, jede Tuer reichlichst geschnitzt und geschmueckt. Schoene Zimmer und vor allem Ruhe.

Gegen Abend sind wir dann in die Stadt gelaufen. Ich habe viele Fotos gemacht, da hat das Chaos dann ein wenig seinen Schrecken verloren. Es gibt keine Buergersteige. Du laeufst direkt auf der schlechten Strasse. Alle hupen und wollen vorbei. Wahnsinnig viele Menschen auf engstem Raum, die alle irgendwelchen wichtigen Aufgaben nachgehen. Und dazu das Kontrastprogramm der Frauen – in buntesten Farben gekleidet, sauber und attraktiv. Wie schaffen die das in dem Dreck? Vielleicht deswegen?

Ich habe nach Erinnerungen gesucht. Auch wenn es schon 40 Jahre her ist, ich habe nichts erkannt. Heute waren wir in Bodhnat, einer der wichtigsten Stupas. Damals hatten wir einen langen Weg aus der Stadt hinaus, heute liegt die Stupa mitten drin.

Zuerst waren wir im groessten Hindutempel, ein grosses Fest mit unglaublich vielen Frauen in diesen bunten Saris. Ein schoenes Bild.

Es gab Verbrennungen, die wir unmittelbar anschauen konnten. Ich habe so etwas schon in Indien gesehen, aber da durfte niemand nahe ran. Hier konnte ich unmittelbar am Feuerplatz, zusehen, wie die menschlichen Koerper schmoren. Die riesigen Tempelanlagen waren endlos voll, auch wegen dem Frauenfest – erschlagend.

Wir sind dann weiter zur obigen Stupa, das absolute Kontrastprogramm – Ruhe, Ordnung, ernsthafte Pilger – in dem erholsamen, meditativen Tempel durften wir uns hinsetzen – Moenche haben fuer uns gesungen. Es war wunderbar, der Buddhismus ist mir so viel naeher.

Trotzdem oder vielleicht auch wegen der Intensitaet bin ich absolut erschoepft. Wir haben gegessen, reichlich Momo (Fleischtaschen), Reis und Gemuese. Die Gruppe funktioniert. Wir haben viel Spass – obwohl 3 Grundschullehrerinnen dabei sind 🙂

Heute frueh gab es eine Stunde Joga. Minka macht das gut, aber nach einer halben Stunde lief mir bereits der Schweiss runter – es ist unglaublich heiss. Jeder Schatten ein Genuss. Und schon habe ich meinen ersten Sonnenbrand geholt – wenn mich auch keiner einschmiert… Morgen setz ich meinen Expeditionshut auf.

Es ist mindestens so schoen, wie ich es erhofft habe. Schon nach 2 Tagen soviel Eindruecke.

Morgen frueh um 6 gehen wir nach Swayambuhnath, dem Affenfelsen, ist hier in der Naehe, morgens ist es noch auszuhalten.

Und mittags verlassen wir dann Chaos-City und fliegen nach Nepalgunj in den Westen, entweder kriegen wir dann gleich einen Anschlussflug nach Simikot oder wir bleiben die Nacht und fliegen uebermorgen weiter. Dann geht das Laufen los. Ich freu mich schon total drauf. Wenn man Minka glauben kann, muss es unglaublich schoen werden. SIe hat diese Reise schon 14x gemacht.

Es geht mir ganz wunderbar. Sehr fordernd, aber unglaublich spannend alles. Mein Arm macht gut mit. Mein Zimmerkollege Dirk ist Physiotherapeut und zieht mir morgen die Faeden.

Ich weiss nicht, wann ich mich wieder melden kann. Aber alles ganz wunderbar.

2.Woche 15.8. – 22.8.

Hallo Ihr Lieben
Neues vom Eroberer. Es geht mir sehr gut.

Was ist passiert?

Von Kathmandu mit einem kleinen Flieger nach Nepalgunj, ganz im Süden Nepals. Endlich raus aus dieser furchtbaren Stadt – und rein in die Hoelle. Der Ort ist 7 km vor der indischen Grenze, subtropisch, schwuel, das Hemd klebt am Leib. Dusche geht nicht, Fenster kann man nicht aufmachen, die Klimaanlage ist dafür fast eisig.

Eine Nacht im Hotel, dann am naechsten Morgen noch kleinerer Flieger nach Simikot. Winziger Ort, entsprechend klein ist die Landebahn. Ich sitze dem Piloten fast auf dem Schoss, sehe die Wolke ueber dem Ort, er dreht ab, unter uns nur tiefe Bergtaeler, er fliegt erneut an, dreht wieder ab, mir geht der Arsch auf Grundeis, ich hab so Schiss gehabt. Der 3. Anflug klappt, kurz vor Ende der Landebahn steht das Fliegerchen. Puh…

Am naechsten Tag ziehen wir 10 „Herrenmenschen“ mit 5 Leuten von der nepalesischen Agentur, 4 Köche,10 Sherpas und Tiertreiber, 14 Ponys und 3 kleine Eselchen los. 6 Tage durch eine irrsinnige Landschaft, immer höher, bis Simikot, 2.900 m. Die Vegetation wird immer karger. Am Beginn waren es Obstfelder – am Schluss nur noch karges Gestruepp und Steine – irrsinniges Panorama. Das Laufen ist anstrengend. Geschlafen wird in insgesamt 8 Zelten. Das Essen ist wirklich hervorragend, 3x am Tag. Pizza, Pommes aber auch einheimisches Dhal. Tolle Suppen!

Wunderbare Lagerplaetze mit Blick auf diese unglaublichen Berge. Um 5 oder 6 Uhr aufstehen und los. Waschen am Fluss, oder aus offenen Leitungen (oder auch nicht). Ich werde immer dreckiger, aber es stoert auch immer weniger. Und jeder riecht gleich. Das tollste – ich darf mit dreckigen Fuessen ins Bett (ich glaub, ich bleib hier).

Abends dann angenehme, von der Minka geleitete Joga- und Meditationsstunden und Vortraege ueber buddhistische Themen.

Gestern von 3.900 auf einen Pass mit 4.600 m. Ging super, keine Probleme. Und dann der 1. Blick nach Tibet, sehr beruehrend.

Unten im Ort noch ueber eine kleine Haengebruecke und wir waren da – Tibet. Jede Menge junger Chinesen, die ziemlich schlampig rumlaufen. Sind in der naechsten groesseren Stadt Taglakot. Ueberall wird gebaut, tolle Strassen, schicke Autos, viele Laeden. Die Chinesen pumpen Milliarden in das Land und siedeln das eigene Volk nach Tibet um – wollen die Kultur aushungern.

Sitz hier am Morgen in einem Internetcafe, vielleicht 30 Plaetze, die tibetischen Kids spielen Computerspiele, surfen im Web, Mailen. Gleich geht es mit 3 recht komfortablen Jeeps und einem LKW fuer Gepaeck, Zelte und Kueche weiter Richtung Kailash – und weiter in den Westen. Unheimlich viele Eindruecke, ich bin sehr emotionalisiert, fuehle mich aber wunderbar. Es ist eine sehr angenehme Gruppe und wir haben viel Spass.

Ich melde mich wieder wenn es geht.

3. Woche 23.8. – 28.8.

Suesse, mein Maedchen – und alle die ihr da auf sauberen Toiletten sitzt. Der noch immer nicht Erleuchtete gruesst Dich/Euch.

Sovieles ist seit dem letzten Mal passiert und wenn ich nicht Tagebuch schreiben wuerde, haette ich Probleme, alles zusammenzubringen.

Wir sind seit ? Tagen in Tibet. Ich hab wirklich keine Ahnung welche Zeit, welches Datum – zuviel passiert. Wir sind Richtung Norden gefahren in die Hochebene, vorbei an den heiligen Seen Manasarowar und Rakshastal Richtung Kailash. In Darchen (Tarchen-Tarchem – wenn Ihr googeln wollt) geht die Khora – die Umrundung – los. Wir haben da kurz gehalten. Es ist entsetzlich. Das alte Tibet gibt es nicht mehr, ein Shop am naechsten, Autos, Motorraeder, Handys. Einzig Bestand hat die saumaessige Hygiene. Leute, auf diese Klos geht ihr nie!

Der Kailash liegt hinter Wolken – bei der Abfahrt bekam ich ihn ein wenig zu sehen, aber nie ganz. Dann weiter in den Westen. 2 Tage Lager an einem Ghompa (heiliger Platz), an dem Guru Rinpoche, der Begruender des Tibet-Buddhismus, 7 Jahre in einer Hoehle meditierte. Um diese Hoehle wird ein neuer Tempel gebaut. Ich habe in der Hoehle probegesessen und werde mir wohl doch eine andere Altersoption suchen muessen. Ich probier vielleicht mal ein Waldkloster – mit wenigstens ein bischen Komfort.

Weiter in den Westen zum Canyon von Thon Ding – Thuonding – Thonding. Ein riesiger Canyon mit den bizarrsten Ausformungen, in den der Grand Canyon zigmal reinpasst. Unten im Tal Thon Ding mit Ghompa und Ladenstr. – das alte Koenigreich Guge und die Hauptstadt ein wenig weiter. Tsaparang, in weiche Felsen bis auf 150 m Hoehe reingehauen. Tempel, Kloester, Haeuser und obendrauf die Sommerresidenz des Koenigs. Sieht ein wenig aus, wie Goereme in Kappadokien, in der Tuerkei. 2 Tage in einem ganz wunderbaren Tibet-Guesthaus gewohnt.

Wie sehen die Tage aus? Ca. 4-5 Stunden laufen zu Tempeln, Ghompas und ich meine Laufen, gerade sind wir 4.600 m hoch (unser hoechster Pass bisher 5.200 m). Ich habe keine Probleme, weder mit der Hoehe noch mit der Anstrengung. Davor und danach Meditation, Joga, Schlafen, spannender Unterricht zum Thema Spirit, Maumau spielen, Scheisse reden – wir haben es meistens sehr sehr lustig.

Einer oder gleich mehrere sind jedoch immer der/die Emotionale des Tages. Es ist hier alles so beeindruckend und aufwuehlend und jeder hat nun mal seine Baustellen, weswegen er/sie ja auch hier ist.

De Kuechencrew uebertrifft sich taeglich. Aber ich passe sehr auf und alles schlottert, natuerlich vor allem durch die viele Bewegung. Seit gestern sind wir nun wieder in Darchen. Wir sind bis zum Eingangstal der Khora gelaufen. Da ist auch der Friedhof der Region – open air. Nachdem der Leichnam 3 Tage liegen geblieben ist, damit die Seele Zeit hat, den Koerper zu verlassen, wird er in kleine Teile getrennt und auf dem Hochplateau ausgebreitet. Geier, Kraehen und vor allem eine Meute wilder Hunde machen den Rest.

Jetzt kommen wir gerade von einem Tempel auf 5.000 m und morgen frueh geht die Khora los, fuer die naechsten 3 Tage mach ich das hier alles.

Der Kailash versteckt sich immer noch hinter Wolken.

Ich liebe dich und freue mich auf dich, meine lieben Kinder und meine Freunde. Aber noch so wunderbar lang hin. Noch soviel zu erleben.

Gruesse vom Kailash

4. Woche 29.8. – 10.9.

Suesse, mein Maedchen, liebste Gabi.

Alles ist gut.

Wir sind wieder in Kathmandu. Es geht mir absolut gut – nur muede bin ich, nicht koerperlich, sondern psychisch. Soviel ist passiert. Die gesamte Zeit keine der Gefahren, Durchfall, Kopfschmerzen, Leistungsabfall. Nichts. Nach 3 Wochen in durchschnittlich 4.500 m Hoehe. Fuehle ich mich hier unten auf 1.300 m wie ein Spitzensportler. Mein Guertel sitzt im letzten Loch, mein Aussehen ist furchteinfloessend – wirre Haare, verbrannte Haut, Vollbart. Nur der Dreck ist weg, nach 5 Tagen nur Zaehneputzen – hier im wunderbaren Vajra Hotel 30 Minuten nur duschen, duschen.

Die Khora.

Der 1. Tag relativ einfaches Laufen, die Westseite des heiligen Berges zeigt sich majestaetisch, dann Aufstieg auf ca. 5.200 m zum High Camp, dem Nachtlager an der Nordseite. Diese Seite des Kailash hat sich ueber die Stunden immer wieder veraendert. Am eindrucksvollsten war er nachts im Vollmond bei sternenklarem Himmel. So beeindruckend. Nach beziehen des Lagers bin ich noch ca. 300 m hoeher gestiegen – eine unglaubliche, vor allem psychische Herausforderung. Da zeigten sich meine Grenzen. Die Nordwand laeuft in einem Gletscher aus, dichter kommst Du nicht ran. So intensiv.

Der Sternenhimmel bedeutet natuerlich auch eisige Kaelte. Das Zelt ist von aussen angefroren – am Morgen Eisblumen in den Baechen. Ich war erstarrt, die Nacht, der Morgen – grenzwertig. Als wir wieder losgingen, kam die rettende Sonne hoch, die Bewegung brachte Waerme, ich konnte nur noch schreien.

Der 2. Tag war der haerteste der gesamten Zeit. Ca. 10 Stunden laufen über den Dromla La Pass. Im Grunde ging es mir aber auch hier ganz gut. Meinen Rhythmus findend ging es stetig hoch. Die 8 Yaks voraus – dann ich. Eine Voelkerwanderung von Tibetern, teilweise tatsächlich mit Niederwerfungen, hinlegen, beten, aufstehen, hinlegen. Dazwischen Inder, teilweise auf Pferden – und dazwischen ich – alleine, Schritt fuer Schritt, Atem fuer Atem und nach ca. 5 Std. der Dromla La, 5.700 m hoch. Nach 15 Jahren träumen, planen – endlich oben – mit unendlichen Gluecksgefuehlen und einer tiefen Zufriedenheit. Natuerlich war ich auch Stolz ueber meine Leistungsfaehigkeit. Oben ein Berg von Gebetsfahnen.

Minka hatte in Kathmandu beim Losgehen fuer jeden leere Gebetsfahnen besorgt, die jeder individuell unterwegs beschriftet hat, mit Wuenschen, Gebeten, Bitten. Wir haben sie alle zusammengeknotet und aufgehaengt. Ein wunderbarer Augenblick.

Sehr anstrengend anschließend ca. 5 Std. runter, runter, runter. Fix und fertig am Lager angekommen.

Der 3. Tag war nur noch auslaufen, zurueck nach Darchen. Mann, war ich fertig. Auf dem weiteren Programm stand dann 4 Tage Manasarowar See. Was soll ich da, dachte ich – aber es wurden wunderbare Tage. 3 versch. Lager an den versch. Stellen, immer den Kailash im Blick, tagsueber wunderbar warm. Wir waren schwimmen, haben Tempel besucht, uns erholt. Es war so schoen, so intensiv. Ein Tempel gebaut um eine Hoehle, in der Milarepa gesessen ist. Ich wollte nicht mehr raus.

Dann ging es zurueck Richtung Kathmandu. 3 Tage im Jeep durch den Sueden Tibets, das wirklich nur noch beeindruckend war. Aber wo sollte ich all die Eindruecke noch speichern? Meine Speicher waren rappelvoll. Diese unglaubliche leere Weite, kein Gruen, keine Pflanzen, nur kurzes raues Gras, das von den grossen Yak- und Schafherden gefressen wird, dazwischen Nomadenzelte und das Panorama der gewaltigen Schneegipfel, Langtang, Annapurna, Daulaghiri, alles ueber 8.000 m. A uf einmal Sandduenen, Seen, Paesse und Weite, Weite, Weite.

Der letzte Pass, noch einmal ueber 5.200 m – dann gings runter nach Nepal. Der naechste absolute Kultur- und vor allem geographische Schock. Man nennt sie Friendship Highway, die einzige Warenverbindung ueber Strasse zwischen China und Nepal. Eine ca. 3.000 m hohe Steilwand, die ueber unzaehlige Serpentinen bezwungen wird.  Aus der Leere in tropischen Regenwald, dampfig, wuchernd, gruen und gruen – auf einmal hunderte von LKW und die Grenzstadt Sangmo. Tibetische LKW duerfen nicht nach Nepal und umgekehrt. Alle stauen sich in dieser unglaublichen Stadt, die in diese Steilwand gebaut wurde, links und rechts der Strasse uebereinander, durcheinander. Shops, Nachtclubs, Prostitution, Fernfahrer.

Am naechsten Tag über die Grenze, Verabschiedung vor allem von Purbu, unserem tibetischen Guide, den ich sehr lieb gewonnen habe. Ein ehemaliger Moench, ein ruhiger, so liebenswuerdiger Mensch, der auch seine eigene Pilgerreise gemacht hat. Ihn bei der selbstverstaendlichen Ausuebung seiner Religion zu beobachten war wunderbar. Er hat mir so viel gezeigt, durch sein Sein, seine Authentizitaet.

Der lange Tag durch Nepal bis hierher ist nur noch Staunen, ich krieg nichts mehr rein. Allein dieses Land bedarf einer eigenen Zeit. Ich moechte nur noch heim, verarbeiten, sortieren.

Noch 2 Tage diese schreckliche Stadt, dann gehts heim.

Ich freue mich so auf dich, die Kinder, auf mein Sofa, die Katzen, auf Normalitaet. Die Kaffeemaschine, den See, auf Zuhause.

Bis Samstag

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